Wärmepumpe in Lemgo
Die Alte Hansestadt mit dem schönsten Fachwerkensemble in Lippe, und einer echten Herausforderung für Heizungsbauer.
Lemgo: Fachwerk trifft Wärmepumpe
Wer durch Lemgos Altstadt geht, sieht eines der am besten erhaltenen Fachwerk-Ensembles in Nordwestdeutschland. Das Hexenbürgermeisterhaus, die Mittelstraße, die Breite Straße, hier steht Bausubstanz aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Und genau in diesen Gebäuden stellt sich die Frage: Wie heizt man ein Fachwerkhaus im 21. Jahrhundert?
PGW Haustechnik hat sich auf diese Frage spezialisiert. Von Herford aus sind es 25 Kilometer nach Lemgo, eine halbe Stunde Fahrt. Patrick Wisniewski weiß, dass Fachwerk-Häuser keine normalen Häuser sind: Die Wände atmen, Feuchtigkeit muss entweichen können, Außendämmung ist meist tabu. Trotzdem funktioniert eine Wärmepumpe hier, wenn man weiß, wie.
Fachwerk, Feuchtigkeit und Vorlauftemperatur
Was die Lemgoer Bausubstanz für Wärmepumpen-Planer bedeutet
Die Fachwerk-Herausforderung
Lemgos Fachwerkhäuser sind einzigartig, und technisch anspruchsvoll. Die Lehmausfachungen dürfen nicht luftdicht versiegelt werden, sonst bildet sich Schimmel. Klassische Wandheizungen sind daher nicht immer möglich. PGW setzt auf kapillarrohrmatten-basierte Systeme, die den Feuchtehaushalt der Wand nicht stören, und ergänzt mit großflächigen Niedertemperatur-Heizkörpern.
Hochtemperatur als Lösung
In einem ungedämmten Fachwerkhaus braucht man höhere Vorlauftemperaturen als im Neubau. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen liefern bis zu 75°C, damit funktionieren auch vorhandene Gussheizkörper aus dem 19. Jahrhundert. Der COP (Effizienzwert) ist zwar niedriger als bei Niedertemperatur-Systemen, aber immer noch 2 bis 3-mal besser als jede direkte Stromheizung.
Außerhalb der Altstadt
Lemgo ist mehr als seine Altstadt. In Brake, Lieme und am Lüerdissen gibt es typische Wohnsiedlungen der 60er bis 80er Jahre, und genau hier ist die Wärmepumpe besonders einfach zu realisieren. Gute Grundstücksgrößen, vorhandene Heizkörperinfrastruktur, oft sogar schon Fußbodenheizung im EG. Standardfall für PGW.
Spezialist für die Alte Hansestadt
Wärmepumpe im Fachwerkhaus
Die Königsdisziplin: eine Wärmepumpe in einem 400 Jahre alten Fachwerkhaus installieren, ohne die Substanz zu beschädigen. PGW plant diese Projekte mit besonderer Sorgfalt, von der Aufstellung bis zum Wärmeverteilsystem.
Mehr erfahrenHybridlösungen
Manchmal ist eine reine Wärmepumpen-Lösung nicht ideal, etwa bei extrem schlecht gedämmten Fachwerkhäusern an den kältesten Wintertagen. PGW plant dann Hybridsysteme: Wärmepumpe als Grundlast, ergänzt um einen kleinen Gasbrennwertkessel für Spitzenlasten.
Mehr erfahrenHeizungstausch Standard
Für die Wohnsiedlungen außerhalb der Altstadt, in Brake, Lieme oder Voßheide, bieten wir den klassischen Heizungstausch: alte Gas- oder Ölheizung raus, Wärmepumpe rein, alles sauber und schnell.
Mehr erfahrenSanitär in alten Mauern
Wasserleitungen in Fachwerkhäusern verlegen, das erfordert Erfahrung mit historischer Bausubstanz. PGW arbeitet substanzschonend und findet Leitungswege, die das Gefüge des Hauses nicht beeinträchtigen.
Mehr erfahrenBesondere Förderung für Lemgos Altbauten
Die BEG-Förderung der KfW mit bis zu 70 % Zuschuss gilt auch in Lemgo. Für die zahlreichen denkmalgeschützten Fachwerkhäuser kommen zusätzliche Fördermöglichkeiten hinzu: Die Einzelmaßnahmenförderung für Baudenkmale und Zuschüsse der Denkmalpflege des Kreises Lippe.
Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im Fachwerkhaus sind höher als im Standardfall, aber auch die Förderung fällt höher aus. Unterm Strich bleibt der Eigenanteil oft vergleichbar. PGW berechnet für jedes Lemgoer Projekt individuell, welche Förderkombination das beste Ergebnis bringt.
Förderung im DetailTipp: Energieberatung vorab
Für Fachwerkhäuser in Lemgo empfehlen wir eine qualifizierte Energieberatung vor dem Heizungstausch. Diese ist ebenfalls förderfähig (bis zu 80 % Zuschuss) und zeigt, welche Maßnahmen in Ihrem konkreten Haus den größten Effekt haben. Oft ergibt sich daraus ein sinnvoller Stufenplan: erst Kellerdecke und oberste Geschossdecke dämmen, dann Wärmepumpe einbauen.
Wärmepumpe in Lemgo, FAQ
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